| Naturpark Altmühltal Eichstätt Hotel Adler | |
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Wörmersdorf ist Ortsteil der Gemeinde und Filiale der Pfarrei Pollenfeld. Baulich sind die beiden Orte aber so zusammen gewachsen, dass sie eine Einheit bilden. Eine Besonderheit der Wörmersdorfer Kirche ist ein Gemälde mit einer Darstellung der Heiligen Kunigund (mit Pflugschar), Adelheid (mit Zepter) und Gunthildis (mit Melkeimer) aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In der Inschrift ist die Rede davon, dass das Bild zum "beständigen Gedächtnis und schuldigsten Dank" den "drei adeligen Jungfrauen und Schwestern" gewidmete sei, und zwar für die "Verschaffung des Gemeindeholzes". |
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Zu den großen Wohltäterinnen von Wachenzell zählen die drei adligen Jungfrauen Adelheid, Kunigunde und Einhilde. Ihnen zu Ehren hängt in der Kirche ein Votivbild, vor dem die Gemeinde während des Canons der hl.Messe zwei Kerzen anzünden läßt. Die Jungfrauen vermachten dem Ort einen Wald, bei dessen Verteilung im Jahre 1818 jedes Haus neunzehn Tagwerk bekam. |
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Auch Preith, ebenfalls OT der Gemeinde Pollenfeld stützt sich auf die drei adeligen Jungfrauen Adelheid, Kunigunde und Gundhild. Allerdings hat der Zahn der Zeit leider hier sehr starke Spuren hinterlassen. Die Sage von ihnen ist uralt. Sie sind die Stifterinnen eines Waldes in Preith und Wörmersdorf, wie in vielen Orten bis nach Kelheim. Man sagt, sie seien in der Nähe von Wachenzell begütert gewesen. |
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Wo die 3 adligen Jungfrauen gewohnt haben ist mittlerweile auch bekannt und zwar in der Nähe vom Affenthal. Dort hat sich auch der Flurname Mondhof bzw. Mouhof neben ein paar Grundmauerresten erhalten. |
![]() Flurkarte Mouhof |
In den Gemarkungen der Markt-Gemeinde Gnotzheim im Hahnenkamm finden sich ebenfalls Waldschläge, die von drei adligen Jungfrauen geschenkt wurden. In der Nähe findet sich auch das beliebte Ausflugsziel Schloß Spielberg. |
![]() Spielberg |
Ihrlerstein bei Kelheim und die Sage von den drei frommen Jungfrauen und dem Gemeindewald. |
Quelle:www.ihrlerstein.de |
Langenmosen... 1798 wurde der ca. 1200 Tagwerk große Gemeinde- oder Stiftungswald in der Naba an die Langenmosener Bauern aufgeteilt, dieser Wald soll angeblich von den 3 saligen Fräulein Kunigund, Adelheid und Elisabeth von Mergenthal im 15. Jahrhundert an die Gemeinde gestiftet worden sein, er hieß deshalb auch "Jungfrauenholz". |
Nachzulesen unter |
| Wenn Sie nun ob dieser Häufung neugierig geworden sind und den sagenhaften drei adeligen Jungfrauen näher kommen möchten, können Sie je nach Ihrer eigenen Phantasie nachfolgend mehr und mehr in die Tiefen und Untiefen vergangener Jahrtausende eintauchen. | |
DIE DREI BETHEN Wobei Embet (Ambeth, Ainbet) die schwarze Todesgöttin und Wilbet die jungfräuliche Göttin darstellt. In ihrer Dreiheit nennt man sie die Bethen (Beden, Beeten). Aus anderen Kulturkreisen kennen wir diese Trinität unter Namen wie "Drei Nornen", "Drei Matronen", "Drei Parzen" oder "Tria Fata" (Drei Feen). Den "Drei Bethen" begegnen wir vorwiegend in Mitteleuropa und auf den britischen Inseln. Viele Städte Europas leiten ihre Namen von dieser Dreiheit ab und verweisen auf religiöse Zentren eines alten, uns unbekannten Kultes. Bischof Burchard, der Erbauer des Wormser Doms, bezeichnete die Verehrung der drei Frauen als Sünde und gibt uns so Anlass zur Vermutung, dass der Kult um die weibliche Trinität im 11. Jahrhundert noch in unserem Raum verbreitet war. Ausgerechnet in der Taufkapelle des Wormser Doms begegnet uns das aus der gotischen Epoche stammende geheimnisvolle Flachrelief der Embede, Warbede und Wilbede. Dieser Stein belegt zwar die Präsenz der Bethen in jener Zeit, ist aber kein Zeugnis für eine kultische Kontinuität, denn hier wusste man schon lange nichts mehr von ihrer "göttlichen" Abkunft. Vielerorts wurden die heiligen drei Frauen umgetauft, sehr beliebt waren z.B. die Hl. Fides, die Hl. Spes und die Hl. Caritas. Wörtlich also die Heiligen Glaube, Hoffnung und Liebe. Zur Zeit der Kreuzzüge bildete sich eine andere Dreiergruppe von hilfreichen Frauen: die drei weiblichen Heiligen aus der Gruppe der Vierzehn Nothelfer. Barbara mit dem Turm, Margarete mit dem Wurm, Katharina mit dem Radl das sind die drei heiligen Madln! Auch mit Drei Marien bzw Saints Maries oder trois maries gibt es europaweit interessante Fundstellen. Wallfahren gingen die Menschen damals auch schon, dazu benutzten sie einen Bettelweg oder Bettelpfad oder Bettelsteig. In der Schweiz ging die Erinnerung gänzlich verloren und so wurde regional daraus der "Bettlerweg". Nochmal zu Preith.
In Preith ist die Kirche der heiligen Brigida, einer irischen Heiligen geweiht. Im Namen Brigid steckt auch bright, das englische Wort für strahlend, hell. Phonetisch klingt nun in unseren Ohren "Preith" wie "bright" oder ist das alles nur Zufall. |
Quellenangabe: Weitere interessante Fundstellen Die Ambet - Hofheimer Mythos Auf den Spuren des Kultes Archaische heilige Jungfrauen |
Die Schutzheilige der Katholische Universität Eichstätt ist die Heilige Katharina von Alexandrien und und deren Attribut ist das Rad ... |
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