Der Naturpark-Altmühltal Das Altmühltal ist eine echte Ferienidylle und mit rund 3000 qkm Deutschlands größter Naturpark - ein gut erschlossenes Freizeitparadies. Südlich von Nürnberg erstreckt sich die Bilderbuchlandschaft von Gunzenhausen im Westen bis Kelheim im Osten. Eichstätt liegt geographisch gesehen im mittleren Altmühltal.
Der Altmühltal-Radweg Der Altmühltal-Radweg folgt der Altmühl von der Quelle bis zur Mündung in die Donau bei Kelheim. Seinen Ausgangspunkt nimmt er in Rothenburg ob der Tauber. Am Hornauer Weiher erreicht er die Altmühl, die hier ihren Ursprung hat, und folgt ihr bis Colmberg.
Von Colmberg verläuft er durch das weite und ebene Tal der Altmühl über Leutershausen, Herrieden, Ornbau zum Altmühlsee mit seiner Vogelinsel. Am Ostufer des Altmühlsees entlang erreicht der Weg die Stadt Gunzenhausen.
Von Gunzenhausen geht es nach Treuchtlingen mit seinem Thermalbad und weiter über Pappenheim, Solnhofen und Dollnstein in die alte Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt - dem romantischsten Abschnitt des Tals mit seinen Jura-Felsformationen - und weiter über Walting und Kipfenberg nach Beilngries. Von Beilngries aus im unteren Altmühltal vorbei an Schloß Prunn über Riedenburg, Dietfurt nach Kelheim und Weltenburg.
 Altmühltal Panoramaweg, im Altmühltal wandern. Das Altmühltal gilt in Deutschland seit Jahrzehnten zu den schönsten Wander- und Radfahrregionen. Der Altmühltal Panoramaweg,
die naturnahe Paradestrecke führt auf rund 200 abwechslungsreichen Kilometern von Gunzenhausen natürlich über Eichstätt nach Kelheim. Die neue Route überzeugt mit ihrem Streckenprofil und verläuft wildromantisch im Altmühltal entlang schilfbestandener Flussauen und über sonnige Wacholderheiden.
Unterwegs verzaubern die Wanderer einmalige Naturlandschaften und malerische Orte. Damit die Wanderer umfassende Eindrücke der Region gewinnen, sind entlang des Panoramaweges rund 20 Schlaufen ausgewiesen. Diese als Rundwege konzipierten Tageswanderungen führen zu Sehenswürdigkeiten und Naturschauspielen abseits der Hauptroute. Wir empfehlen Ihnen natürlich, in jedem Fall die "Panoramaweg Schlaufe 14, Eichstätt" einzuschlagen.
 Wallfahrtswege im Naturpark Altmühltal
Uralte Wallfahrtwege führen nach Eichstätt oder kreuzen den Naturpark Altmühltal. In Eichstätt sind Wallfahrten zur Heiligen Walburga, dem Heiligen Willibald und an das Heilige Grab bei den Kapuzinern üblich. Mussten die Pilger früher die Wälder wegen Überfällen von Räubern und allerlei Gesindel meiden, so müssen
die heutigen Wege abseits der Strassen geführt werden, um die Pilger vor Verkehrsunfällen zu schützen. Der ostbayerische Jakobsweg führt von der tschechischen Grenze bei Eschlkam, Regensburg über Eichstätt nach Bergen und weiter nach Donauwörth zum Anschluss an den Jakobsweg von Bayerisch Schwaben in Richtung Bodensee. Neben der Wander-Version gibt es auch eine Rad-Version des Jakobsweges
Der ostbayerische Jakobusweg teilt sich ab Eichstätt / Frauenberg. Eine Variante führt über Wellheim nach Wemding mit der Wallfahrtskirche Maria Brünnlein. In Öttingen trift man auf den Jakobswegs, der von Abenberg im Fränkischen Seenland ebenfalls in Richtung Bodensee verläuft.
Das Jurameer Vor 150 Millionen Jahren befand sich unsere Gegend in der Uferzone eines Urmeeres. Viele abgestorbene Pflanzen und Tiere sanken auf den Meeresgrund, wo sie durch Kalkschlamm zugedeckt wurden. Sie wurden so konserviert und blieben als Fossilien bis heute erhalten.
Es gibt zwei großen Steinbruchgebiete bei Eichstätt bei Solnhofen. Ein Besuch im Juramuseum auf der Willibaldsburg in Eichstätt und dem Museum Berger auf dem Harthof oder im Bürgermeister-Müller-Museum in Solnhofen lohnt in jedem Fall.
Selber schürfen können Sie in dem für den Urlauber zur Fossiliensuche freigegebenen Steinbruch auf dem Blumenberg bei Eichstätt. Wenn das nicht verlockend ist! Es wird ja nicht unbedingt schon beim ersten mal ein Archäopteryx sein!
Der Limes Fast 2000 Jahre ist es her, dass die Römer mit dem Limes einen ihrer berühmtesten Grenzwälle erbauten: 550 Kilometer verlief er vom Rhein bis zur Donau und damit mitten durch den heutigen Naturpark Altmühltal. Dieses große römische Vermächtnis hat offiziell den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes.
Da im Laufe der Jahrhunderte das Wissen über Sinn, Zweck und Erbauer verloren ging und und man sich gar nicht mehr vorstellen konnte etwas so kollosales zu bauen, musste der Teufel herhalten, wurde im Volksmund deshalb daraus die Teufelsmauer.
Seit Frühjahr 2006 wird in Weißenburg, prädestiniert durch sein Römermuseum, die freigelegten römischen Thermen und dem Kastell Biriciana, ein zentrales Informationszentrum mit dem Arbeitstitel "Römer am Limes in Bayern" entstehen.
Kurz vor dem Abschluss stehen auch die Planungen für einen "Infopoint-Limes" auf der Burg Kipfenberg, wo bereits das Römer und Bajuwaren Museum beheimatet ist. Der neue Info-Point informiert in Zukunft kompakt über die römische Geschichte im Altmühltal und ist ein praktischer Wegweiser zu den Orten mit römischer Vergangenheit.
Die Wege, die im Altmühltal zum Limes führen, sind vielfältig. Bereits seit Jahren folgt man seinen Spuren auf der "Deutschen Limesstraße" und dem Limes-Radweg. Der bekannte Limes-Wanderweg wird im Zuge der "Qualitätsoffensive Wandern" im Naturpark Altmühltal komplett überarbeitet und im Frühjahr 2006 neu ausgeschildert.
Wer hier unterwegs ist, ist auf direktem Weg in die Geschichte: Entlang des Limes überraschen rekonstruierte Wachtürme, Kastelle z.B. Pfünz, Thermen und große und kleine Römerfeste.
Sie haben das alles gelesen und noch nicht das Richtige gefunden ? Na dann empfehlen wir Ihnen die Wanderseiten von Bernhard Eder, www.kulturwanderungen.de Als Indiviualist, abseits der Hauptrouten finden Sie hier sicher Ihr ganz eigenes und detailiert beschriebenes Wanderglück. Dafür brauchen Sie ... Wanderwochen.
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